Aruba Währung: Florin, USD-Nutzung und Bargeldbedarf

Veröffentlicht 2026-05-14·12 Min. Lesezeit

Auf Aruba ist der Aruba-Florin (AWG) die offizielle Währung, fest an den US-Dollar (USD) gekoppelt. In touristischen Gebieten wird fast überall USD akzeptiert, was das Bezahlen erleichtert, aber auch zu Verwirrung bei Wechselkursen führen kann.

Für Reisende bedeutet das: Kredit- und Debitkarten sind in Resorts und Geschäften Standard, Bargeld wird hauptsächlich für kleinere Ausgaben und Trinkgelder benötigt. Die Bargeldmenge kann deshalb gering gehalten werden, bei 200–400 EUR pro Woche ausreichend.

Live-Wechselkurse Aruba

Wechselkurse zwischen Euro, Aruba-Florin (AWG) und US-Dollar schwanken. Für aktuelle Umrechnungskurse und eine präzise Kalkulation der Gesamtkosten empfiehlt es sich, den unter Währungsrechner zu verwenden. So lassen sich Beträge in Echtzeit vergleichen und die beste Zahlungsmethode auswählen.

Währungsrechner öffnen

Währungs-Basics: Aruba

WährungsnameAruba-Florin
ISO-Code und SymbolAWG, ƒ
Ausgebende InstitutionCentral Bank of Aruba
Münzprägungen im Umlauf5, 10, 25, 50 Cent; 1 Florin; 2 ½ Florin
Banknoten im Umlauf10, 25, 50, 100, 200 Florin
Aktuelle SerieSerie mit Motiven der arubanischen Kultur und Natur
Wechselkurs-StabilitätFest an USD gebunden, stabile Umrechnung 1 USD = 1,79 AWG

Die Banknoten zeigen fühlbare Sicherheitsfäden und Wasserzeichen, besonders bei 50 und 100 Florin ausgeprägt. Die 10- und 25-Florin-Scheine haben transparente Fenster, die bei Lichteinfall sichtbar sind.

Die 100-Florin-Note ist am häufigsten Ziel von Fälschungen, daher ist hier besondere Aufmerksamkeit beim Prüfen sinnvoll. Unterschiede in Design und Sicherheitsmerkmalen zwischen den Serien sind gering, das Handling ist unkompliziert, da Bargeld selten in großen Mengen genutzt wird.

Falschgeld erkennen

  • Fehlender fühlbarer Sicherheitsfaden bei 100 Florin
  • Wasserzeichen nicht klar erkennbar bei Gegenlicht
  • Transparente Fenster bei 10 und 25 Florin fehlen oder sind matt
  • UV-Licht zeigt keine fluoreszierenden Fasern auf 50 Florin

Wie Bezahlen funktioniert in Aruba

card-friendly

Digitale Zahlungslösungen gewinnen in Aruba zunehmend an Bedeutung, besonders in Resorts und größeren Geschäften. Touristen können problemlos mit kontaktlosen Kredit- und Debitkarten zahlen, wobei die meisten Hotels und Restaurants Visa und Mastercard akzeptieren. Dennoch sind digitale Geldbörsen noch nicht flächendeckend etabliert, bleiben aber in urbanen Touristenzentren auf dem Vormarsch.

Bargeld wird vor allem für Trinkgelder, Taxifahrten außerhalb der Hotels und kleine Einkäufe auf lokalen Märkten benötigt. Geldautomaten sind gut verteilt, aber einige erheben zusätzliche Gebühren, daher empfiehlt sich eine Kombination aus Karte und Bargeld. Für Familien mit Kindern bieten Resorts meist Kartenakzeptanz, doch für Ausflüge ins Inland ist Barzahlung teilweise unvermeidbar.

Digitale Wallets wie Apple Pay oder Google Pay funktionieren in Aruba, sofern die hinterlegte Karte von einem internationalen Anbieter stammt. Wer vorhat, viel außerhalb der Resorts zu unternehmen, sollte eine Kreditkarte mit niedrigen Auslandseinsatzgebühren mitführen und Bargeld in Arubanischem Florin (AWG) bereithalten, da nicht alle lokalen Anbieter Kartenzahlung ermöglichen.

Wo du Bargeld brauchst

SituationWarum nur Bargeld
Trinkgelder in kleinen Restaurants und BarsViele kleinere Betriebe oder Straßenrestaurants verfügen nicht über POS-Terminals und bevorzugen Bargeld für Trinkgelder, da dies direkt und ohne Gebühren ankommt.
Taxifahrten außerhalb großer ResortsLokale Taxis akzeptieren überwiegend kein Kartenlesegerät, da die Infrastruktur fehlt und Fahrer auf direkte Barzahlung angewiesen sind.
Einkäufe auf lokalen Märkten und StraßenständenKartenzahlung ist hier selten möglich, weil Händler keine mobilen Terminals besitzen und Bankverbindungen nicht eingerichtet sind.
Kleinere Dienstleistungen wie StrandliegenvermietungDiese Dienstleistungen werden oft privat organisiert, ohne elektronische Zahlungsinfrastruktur.
Öffentliche Verkehrsmittel (Busse)Busfahrer akzeptieren ausschließlich Bargeld, da keine Kartenlesegeräte vorhanden sind und kontaktlose Zahlungen nicht unterstützt werden.

Wo Karten funktionieren

SituationEinschränkung
Hotels und ResortsAkzeptanz fast aller internationalen Karten, jedoch häufig Mindestumsatz von 10 EUR für Kartenzahlung.
Große Supermärkte und EinkaufszentrenKartenzahlung möglich, jedoch fallen manchmal 1–2 % Transaktionsgebühren an.
Restaurants in TouristenzentrenKarten werden akzeptiert, teilweise wird bei American Express ein 3 % Aufschlag erhoben.
Tankstellen entlang HauptverkehrsstraßenKartenzahlung funktioniert, jedoch sind kontaktlose Zahlungen gelegentlich nicht möglich, nur Chip & PIN.
Geldautomaten (ATMs)Weit verbreitet, aber häufige Fremdgebühren von 2–4 EUR pro Abhebung sowie Limitierungen auf 200 AWG pro Transaktion.
Kartenakzeptanz (Visa, Mastercard, Amex, UnionPay)
NetzwerkVerbreitungAufschlag
VisaSehr gut, in den meisten touristischen Einrichtungen akzeptiert.Geringe bis keine Zuschläge, abhängig vom Händler.
MastercardWeit verbreitet, insbesondere in Hotels und großen Geschäften.Bis zu 2 % Aufschlag bei kleineren Anbietern möglich.
American ExpressBegrenzt, vor allem in Resorts und gehobenen Restaurants akzeptiert.Typischerweise 3 % Aufschlag, selten bei kleineren Händlern akzeptiert.
UnionPaySehr eingeschränkt, kaum Akzeptanz außerhalb großer Resorts.Nicht empfehlenswert für breite Nutzung.

Digitale Wallets

WalletWie Touristen es nutzen
Apple PayKann mit einer hinterlegten internationalen Kreditkarte verwendet werden; kontaktlose Zahlungen in Hotels und großen Geschäften sind möglich.
Google PayFunktioniert ähnlich wie Apple Pay, Setup mit ausländischer Kreditkarte ausreichend, vor allem in größeren Touristenorten nutzbar.
Wallets, die für Touristen nicht funktionieren
WalletHürde
Setar Mobile WalletLokale Aruba-Telekomlösung, erfordert lokale Telefonnummer und Bankkonto, für Touristen nicht zugänglich.

Wise vs Revolut in Aruba

Wise-Karten bieten für Aruba sehr gute Wechselkurse, da sie nahe am Interbankenkurs liegen. Gebührenfreie Abhebungen sind bis zu 200 EUR pro Monat möglich, danach fällt eine Gebühr von 1,75 % an. Revolut erlaubt ebenfalls gebührenfreie Abhebungen bis 200 EUR; jedoch können lokale Geldautomaten trotzdem Fremdgebühren erheben, die nicht erstattet werden. Bekannt sind bei Revolut gelegentliche temporäre Kartensperren durch lokale Banken, insbesondere bei ungewöhnlichen Transaktionen in Aruba. Für Reisende mit Fokus auf Aruba ist Wise aufgrund der stabileren Akzeptanz und transparenten Gebührenstruktur vorzuziehen. Eine Alternative mit guter Akzeptanz ist Curve, die allerdings keine besseren Wechselkurse als Wise bietet und Fremdgebühren nicht immer erstattet.

Geldautomaten & Wechselstuben

Beste Geldautomaten für ausländische Karten

Bank / GeldautomatWarum nutzenGebühr
Aruba BankHäufigste ATM-Netzabdeckung, akzeptiert sowohl Arubaanse Florin (AWG) als auch USD, sehr zuverlässig für ausländische Karten.Keine lokalen Gebühren an Aruba Bank ATMs, Fremdwährungsgebühren abhängig von der Heimatbank.
Caribbean Mercantile Bank (CMB)Gute Verfügbarkeit an Touristenorten, akzeptiert internationale Karten problemlos, USD und AWG werden akzeptiert.Lokale Gebühren moderat, Fremdwährungsgebühren variieren je nach Karte.
Vidanova BankWeniger frequentiert, aber zuverlässige Kartenakzeptanz, günstige Gebührenstruktur für Abhebungen in AWG und USD.Keine zusätzlichen lokalen Automatengebühren, Fremdwährungsgebühren abhängig von der Karte.
Geldautomat in Aruba
Geldautomaten, die du meiden solltest
Geldautomaten-TypWarum meiden
Banco di CaribeHohe lokale Automatengebühren, häufiger Einsatz von Dynamic Currency Conversion (DCC) mit schlechter Kursgestaltung.
Standalone Convenience Store ATMs (unabhängig von Bank)Hohe Zusatzgebühren, oft keine Unterstützung für ausländische Karten, eingeschränkte Verfügbarkeit von AWG-Noten.

Abhebestrategie

Optimal sind Abhebungen von 100 EUR (ca. 200 AWG/USD) pro Transaktion, um lokale Gebühren zu minimieren und ausreichend Bargeld für Trinkgelder und kleinere Ausgaben zu haben. Häufigkeit: maximal alle 3–4 Tage, da Aruba Bank ATMs keine zusätzlichen lokalen Gebühren erheben. Kleinere Beträge führen zu überproportionalen Gebühren. Lokale Scheine sind meist 10, 25, 50 und 100 AWG/USD, daher auf glatte Beträge achten.

Dynamic Currency Conversion — immer ablehnen

Dynamic Currency Conversion (DCC) wird an Aruba ATMs häufig angeboten, meist als Bildschirmfrage „Möchten Sie in EUR oder AWG/USD abheben?“ erscheinen. Immer die lokale Währung (AWG oder USD) wählen, da die DCC-Option meist schlechtere Wechselkurse und zusätzliche Gebühren beinhaltet. Beispiel: „Abheben in EUR zum Kurs von 1 EUR = 1,20 USD?“ – Ablehnen und lokale Währung wählen. Mobile Zahlungsapps in Aruba können ebenfalls DCC anbieten, hier gilt dieselbe Regel: lokale Währung bevorzugen, da sonst hohe Umrechnungsaufschläge entstehen.

Skimming & Kartenbetrug

Digitale Betrugsversuche nehmen zu: QR-Code-Aufkleber auf Zahlungsterminals in der Nähe von ATMs können zu Phishing-Seiten führen. Vor QR-Scans prüfen, ob Aufkleber authentisch sind. Bei kontaktlosen Zahlungen auf manipulierte Lesegeräte achten, insbesondere an touristischen Orten. Kartenlose Betrugsversuche (Card-Not-Present) sind bei Aruba Bank Apps selten, aber Vorsicht bei unbekannten mobilen Zahlungsapps geboten.

Geldwechsel

WoWarum es funktioniert
Banco di Aruba Wechselstuben in OranjestadBankeigene Wechselstuben bieten transparente Kurse und keine versteckten Gebühren.
Geldwechsel im Renaissance MarketplaceRegulierte Wechselstube mit fairen Kursen, gute Bewertungen von Reisenden.
Aruba Bank Schalter in Hotels mit BanklizenzBessere Kurse als reine Hotelwechselstuben, da Banken reguliert sind.
Wechselstuben, die du meiden solltest
WoWarum meiden
Wechselstuben in Hotels ohne BanklizenzDeutlich schlechtere Kurse, hohe Provisionen, oft DCC-Optionen mit ungünstigen Kursen.
Wechselstuben am Flughafen Queen BeatrixHohe Gebühren und ungünstige Wechselkurse, oft versteckte Kosten.

Wie viel Bargeld mitnehmen

Für einen Tag in Oranjestad sind etwa 50 EUR (ca. 100 AWG/USD) in bar ausreichend, inklusive Trinkgelder und kleinere Einkäufe. Für ländliche Ausflüge oder Strandausflüge empfiehlt sich ein Tagesbudget von 70 EUR, da dort weniger Kartenzahlung möglich ist. Nachts in Restaurants oder Bars sollte zusätzlich 30 EUR in bar verfügbar sein, da Trinkgelder meist bar erwartet werden. Eine sichere Reserve von 150 EUR separat aufbewahren.

Notfall-Backup

Die Zwei-Karten-Regel ist essenziell: Hauptkarte für Abhebungen, Zweitkarte (Visa/Mastercard) als Backup. Notfallbargeld (50 EUR) getrennt von der Hauptbörse aufbewahren. Bei Kartensperrung lokale Bankhotlines der Aruba Bank (Telefon +297 520 5200) nutzen, außerdem sofort Wise oder Revolut App zum Sperren aktivieren. Vor Kontaktaufnahme mit der Heimatbank PIN und Kartendaten bereithalten, um Wartezeiten zu reduzieren.

Betrug, Sicherheit & Bargeldumgang

Häufige Geldbetrügereien in Aruba

QR-Code-Manipulation

So funktioniert es: Auf beliebten Touristenwegen und in Restaurants werden legitime QR-Codes durch Aufkleber mit betrügerischen Codes überdeckt. Beim Scannen wird der Betrag an eine andere Wallet geschickt oder es erscheint eine gefälschte Zahlungsseite.

So vermeidest du es: QR-Codes nur von offiziellen Menükarten oder direkt vom Personal scannen. Vor dem Scannen prüfen, ob der Code sauber und unbeschädigt aufgedruckt ist, keine Aufkleber sichtbar sind.

Gefälschte Zahlungs-Apps und Phishing

So funktioniert es: Per SMS oder WhatsApp werden Links zu vermeintlichen Zahlungs- oder Buchungsplattformen versendet, die Passwörter oder Kreditkartendaten abfragen. Diese imitieren lokale Anbieter oder Resorts.

So vermeidest du es: Keine Links von unbekannten Nummern öffnen. Offizielle Apps nur aus den jeweiligen App-Stores laden. Zwei-Faktor-Authentifizierung für Karten-Apps aktivieren.

Taxi-Meter-Manipulation

So funktioniert es: Taxifahrer in Oranjestad setzen den Zähler zurück oder starten ihn zu spät. Bei kurzen Fahrten wird der Fahrpreis dann deutlich überhöht verlangt.

So vermeidest du es: Vor Fahrtbeginn auf den Zähler achten, nur offizielle Taxis mit sichtbarem Taxi-Schild nutzen. Alternativ Festpreise per App oder Hotelreservierung vereinbaren.

Falsche Polizei-Kontrolle mit Geldprüfung

So funktioniert es: Im touristischen Zentrum geben sich Betrüger als Polizisten aus und verlangen, Geldscheine auf Echtheit zu überprüfen. Dabei wird Bargeld entwendet oder durch Falschgeld ersetzt.

So vermeidest du es: Echte Polizei zeigt Ausweis und trägt Dienstmarke. Keine Geldübergabe außerhalb offizieller Polizeistationen, Aufforderungen zur Geldkontrolle ablehnen und Hotel informieren.

Falscher Wechselgeld-Trick

So funktioniert es: Händler oder Taxifahrer geben absichtlich falsches Wechselgeld zurück, oft mit kleineren Scheinen oder Münzen, die schwer zu erkennen sind.

So vermeidest du es: Wechselgeld immer sorgfältig zählen, besonders bei kleinen Beträgen. Notfalls den Betrag erneut nachfragen. Kleine Scheine bereit halten, um exakte Zahlungen zu leisten.

Transport-Surcharge-Fallen

So funktioniert es: Bei Transfers oder Shuttle-Bussen werden vor Ort plötzlich zusätzliche Gebühren verlangt, die bei Buchung nicht genannt wurden, oft mit Verweis auf angebliche Steuern oder Servicekosten.

So vermeidest du es: Alle Transportpreise vorab schriftlich bestätigen. Bei offiziellen Anbietern buchen, keine Zahlungen vor Ort ohne Quittung akzeptieren.

Diebstahlschutz-Methode

Auf Aruba sind Taschendiebstähle vor allem in belebten touristischen Zentren und am Strand relevant. Ein flaches Brustbeutel- oder Neckwallet-System unter dem Hemd bietet Schutz vor Gelegenheitsdieben, da offene Strandtaschen häufig Ziel sind. Geldbörsen in offenen Taschen oder Rucksäcken sind riskant, da schnelle Griffe möglich sind. Nachts sind gut beleuchtete Hotelbereiche sicher, dennoch empfiehlt sich diskrete Aufbewahrung.

Das Drei-Geldbeutel-System

Die Drei-Geldbörsen-Strategie: Dummy-Wallet mit circa 20–30 AWG in kleinen Scheinen (1, 5 AWG) für offensichtliche Zahlungen. Tagesgeldbörse mit Karten, Ausweis, 50–100 AWG in mittleren Scheinen (10, 25 AWG) in einer flachen Brusttasche oder Neckwallet. Safe-Wallet im Hotel enthält Reisepass, größere Bargeldmengen und Kreditkarten. Zusätzlich App-basierte Sicherheitsmaßnahmen wie Karten-Freeze und Transaktionsbenachrichtigungen aktivieren, um bei Verlust sofort reagieren zu können.

Trinkgeld in Aruba

SituationBetragLokale Norm
Restaurant/Sitzplatzservice5–10 % des Rechnungsbetrags (ca. 2–5 AWG, 1–2,50 EUR)Servicegebühr ist oft inkludiert; zusätzliches Trinkgeld sollte diskret und nicht übertrieben sein.
Taxi oder privater Fahrer1–3 AWG (0,50–1,50 EUR), Rundung auf den nächsten vollen Betrag üblichÜberhöhte Trinkgelder können als Anmaßung empfunden werden.
Hotelpersonal (Träger/ Reinigungskraft)1–2 AWG pro Tag (0,50–1 EUR)Trinkgeld in Umschlägen vermeiden, lieber direkt übergeben.
Tour- oder Tagesausflugführer5–10 AWG (2,50–5 EUR) pro Person und TagTrinkgeld nicht vor der Tour öffentlich machen, um Gruppendruck zu vermeiden.
Massage oder Spa5–10 % des Preises (ca. 2–5 AWG)Trinkgeld wird geschätzt, aber nicht erwartet; keine Bargeldübergabe in Anwesenheit anderer Gäste.

Besonderheiten im Bargeldumgang

Aruba verwendet den Aruba-Florin (AWG) und US-Dollar werden weit akzeptiert. AWG-Scheine sollten sauber und unbeschädigt sein, zerrissene oder beschriebene Noten werden abgelehnt. Kleine Scheine (1, 5, 10 AWG) sind praktisch für Trinkgelder und kleine Einkäufe, größere Scheine (50, 100 AWG) werden in Hotels und Resorts bevorzugt. Wechselgeld ist in Touristenzentren verfügbar, in ländlichen Gegenden kann es knapp sein.

Feilschen

Auf Aruba ist Feilschen in Souvenirshops und auf lokalen Märkten selten üblich und kann als unhöflich empfunden werden. Taxipreise sind meist fest, Ausnahmen bei nicht offiziellen Fahrern. Bei kleinen Unterkünften abseits der Resorts ist Verhandlung möglich, mit etwa 5–10 % Nachlass. In Restaurants, Supermärkten und bei offiziellen Tourenanbietern ist Feilschen tabu.

Schnellübersicht

5 Geldregeln für Aruba

  1. Lokale Bankautomaten (z.B. bei Banco di Caribe) erheben meist 3,50 EUR Fremdgebühr pro Abhebung; deshalb größere Beträge abheben, um Gebühren zu minimieren.
  2. Aruba-Florin (AWG) wird in Scheinen zu 10, 25, 50 und 100 AWG ausgegeben; 10-AWG-Scheine sind ideal für kleine Einkäufe und Transport.
  3. Tippen ist üblich und wird meist mit 10 % auf Restaurantrechnungen erwartet; Trinkgeld wird oft direkt auf der Rechnung ausgewiesen.
  4. US-Dollar werden auf Aruba weit akzeptiert, Wechselkurse sind jedoch meist ungünstiger als bei offiziellen Wechselstuben oder Banken.
  5. Kreditkarten werden in Hotels und größeren Geschäften akzeptiert, aber für lokale Märkte und kleinere Anbieter stets Bargeld in AWG oder USD bereithalten.
Tägliches Bargeld zum Mitführen50 EUR (ca. 100 AWG)
Typische Geldautomatengebühr3,50 EUR pro Abhebung am Banco di Caribe ATM
Standard Trinkgeld %10 % in Restaurants, oft direkt auf der Rechnung ausgewiesen
Beste FremdwährungskarteWise – günstige Umrechnungskurse und keine lokalen ATM-Gebühren bei Banco di Caribe
Größter GeldfehlerDirekte Bezahlung in USD bei kleinen Anbietern ohne Wechselkurskontrolle
Beste Wallet-App für TouristenRevolut – einfache Einrichtung, AWG-Wechselkurse und kontaktloses Bezahlen in Aruba
Wichtigste Banknote10-AWG-Schein – deckt 80 % der kleinen Ausgaben wie Busfahrten und Snacks ab

Eine Busfahrt auf Aruba kostet etwa 2,75 AWG, weshalb 10-AWG-Scheine ideal sind, um ohne Rückgeld zahlen zu können [ESTIMATE]. Ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant liegt bei 20–30 AWG, gut abgedeckt durch 25- und 50-AWG-Scheine [ESTIMATE]. Auf Märkten für frische Lebensmittel sind 10- und 25-AWG-Noten praktisch, um kleine Beträge exakt zu bezahlen [ESTIMATE]. Große Scheine wie 100 AWG werden selten für alltägliche Ausgaben genutzt und sollten für Hotels oder größere Einkäufe reserviert bleiben.

Digitale Zahlungen in Aruba

Häufig gestellte Fragen

1Sollte ich Aruba-Florin (AWG) vor Ankunft tauschen oder erst nach der Landung?

AWG vor der Ankunft zu tauschen ist selten sinnvoll, da Wechselkurse in Aruba bei Banken und offiziellen Wechselstuben besser sind. US-Dollar werden vor Ort akzeptiert, aber für kleine Ausgaben AWG abheben oder tauschen.

2Ist Trinkgeld auf Aruba üblich?

Ja, Trinkgeld von etwa 10 % ist in Restaurants üblich und wird oft automatisch auf der Rechnung ausgewiesen. Für Taxifahrten und kleine Dienstleistungen sind 5–10 % angemessen.

3Was tun, wenn meine Karte auf Aruba blockiert oder abgelehnt wird?

Banco di Caribe und lokale Banken sind die Hauptanbieter. Kontakt mit der Bank aufnehmen und eine Ersatzkarte vorbereiten. Für Notfälle empfiehlt sich eine zweite Karte von Wise oder Revolut.

4Kann ich US-Dollar direkt auf Aruba verwenden?

US-Dollar werden weit akzeptiert, aber Wechselkurse sind oft ungünstiger als bei Zahlung in AWG. Für kleine Einkäufe und lokale Märkte ist AWG vorteilhafter.

5Wie viel Bargeld sollte ich für einen typischen Tag auf Aruba mitnehmen?

50 EUR (ca. 100 AWG) sind ausreichend für Transport, Snacks und kleine Einkäufe. Größere Ausgaben können mit Karte bezahlt werden.

6Sind Geldautomaten auf Aruba nachts sicher zu benutzen?

Banco di Caribe ATMs in gut beleuchteten, frequentierten Bereichen wie Einkaufszentren und Hotels sind nachts sicher. Vermeide abgelegene Automaten.

7Welche App sollte ich vor der Ankunft auf Aruba installieren?

Revolut – bietet günstige AWG-Wechselkurse, kontaktloses Bezahlen und einfache Verwaltung von Ausgaben vor Ort.

8Was mache ich, wenn ich nur große Scheine auf Aruba habe?

Große Scheine wie 100 AWG werden oft nicht angenommen für kleine Einkäufe. Wechseln bei Banken oder größeren Geschäften ist notwendig, um passende kleinere Scheine zu erhalten.

9Kann ich auf Aruba komplett bargeldlos reisen?

Nein, auf Aruba ist Bargeld für lokale Märkte, Busfahrten und kleinere Anbieter notwendig. Kreditkarten funktionieren vor allem in Hotels und größeren Geschäften, aber nicht überall.

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